Fotoreise Oman – 5. – 20. November 2023

von Thomas Heitmar

Expedition in die grösste Sandwüste der Welt

Erlebe eine traumhafte Fotoreise in das Sultanat Oman und reise mit uns quer durch die grösste Sandwüste der Welt – der Rub al-Khali.

Unsere Fotoreise beginnt in Omans Hauptstadt Muscat. Hier besuchen wir zwei der wohl bedeutendsten Moscheen und tauchen ein in den Souk der Altstadt, wo wir die orientalische Atmosphäre auf uns wirken lassen.

Unser Weg führt uns weiter durch das spektakuläre Hajjar Gebirge. Über schmale Strassen gelangen wir in kleine Bergorte, enge Canyons, Oasensiedlungen und auf den Jebel Shams, dem höchsten Berg Omans, mit einem unvergesslichen Ausblick in den «Grand Canyon des Oman».

In der Oasenstadt Nizwa besuchen wir den wöchentlichen Tiermarkt und reisen dann weiter in Richtung Rub al-Khali. Zuvor machen wir noch einen Abstecher in eine Kalksandsteinwüste, mit eindrucksvollen Fels- und Kalksteinformationen, welche inmitten der sonst platten Landschaft herausragen.

Nun folgt das absolute Highlight dieser Fotoreise – die Rub al-Khali. Wir verbringen 8 Tage in der Wüste, hauptsächlich abseits der Sandpisten. Das leere Viertel, wie die Rub al-Khali auch genannt wird, hat eine Ausdehnung von über 500.000 km². Die Wüste besteht weitestgehend aus Sanddünen, wobei die grössten Sanddünen eine Höhe von bis zu 300 Meter erreichen. Die Rub al-Khali ist grösstenteils unerforscht und ist bis heute eines der unzugänglichsten Gebiete der Erde.

Diese Fotoreise hat Expeditionscharakter und bietet viel Abenteuer sowie wundervolle Bilder und Eindrücke aus dem Oman, insbesondere aus der Wüste.


Highlights dieser exklusiven Fotoreise
  • 14-tägige Fotoreise durch das Sultanat Oman
  • 9 Nächte im Einzelzelt in der Wüste unter dem Sternenhimmel
  • Unglaubliche Dünenlandschaft, mit kleinen und grösseren Dünen in unterschiedlichen Sandfarben, Kalksteinablagerungen und riesigen Sterndünen
  • Traumhafte Sonnenauf- und Untergänge wie sie nur in der Wüste zu sehen sind
  • Das spektakuläre Hajjar Gebirge mit kleinen Bergorten, enge Canyons, Oasensiedlungen und dem Jebel Shams, dem höchsten Berg Omans, mit einem unvergesslichen Ausblick in den «Grand Canyon des Oman»
  • Besichtigung der Sultan Quaboos Moschee, eine der grössten Moscheen weltweit
  • Ein Hauch von 1001 Nacht auf dem Souq von Muscat
  • Das emsige Treiben auf dem grossen, wöchentlichen Tiermarkt in Nizwa
  • Eine Fotoreise mit Expeditionscharakter in einer kleinen Reisegruppe
  • Viel Zeit zum Fotografieren mit Gleichgesinnten
  • Sehr erfahrene lokale Guides und Fahrer

Reiseverlauf

Wir fliegen am 5. November 2023 (Abflug Abends) über Nacht von Zürich nach Oman und erreichen Muscat am frühen Morgen.

Tag 1: Am Flughafen werden wir von unseren lokalen Fahrern abgeholt. Als erstes besuchen wir gleich die Sultan Qaboos Moschee, eine der grössten Moscheen weltweit. Eindrücklich ist aber nicht nur die Grösse, sondern vor allem die verwinkelten Gänge, das Spiel von Licht und Schatten, die farbenfrohe Gebetshalle und die gepflegten Blumengärten, die das Areal umsäumen. Von hier aus fahren wir weiter zum Hotel, beziehen die Zimmer und haben ein wenig Freizeit. Anschliessend besuchen wir den nahe gelegenen Souq von Muttrah, wo wir das emsige Treiben und die bunten Marktstände fotografieren. Der Tag wird abgerundet an der Grossen Sultan Qaboos Moschee, die zu Abendstunden ein herrliches Fotomotiv bietet.

Tag 2: Am frühen Morgen verlassen wir das Hotel und fahren zur Morgendämmerung an die Mohamed Al Amin Moschee. Die Mohamed Al Amin Moschee ist eine der neusten und imposantesten Moscheen der Stadt Muscat. Auch hier dürfen wir die Innenräume besichtigen und fotografieren. Anschließend verlassen wir Muscat und besuchen den Fischmarkt im kleinen Städtchen Barka. Hier verkaufen die Fischer sowohl frischen als auch getrockneten Fisch, der neben den Verkaufsständen direkt verzehrfertig weiterverarbeitet wird. Nur hier in Barka wird der beste Fisch des Tages unter Aufsicht versteigert, auch grosse Hotels kaufen neben Familienvätern hier ihren Fisch. Nächster Stopp ist die Festung Na’aman. Hier werden wir mit dem in Oman immer noch verwendeten Falaj System vertraut gemacht und geniessen den Ausblick über die alten Dattelplantagen. Gegen Mittag fahren wir nach Wakan, einem kleinen Bergdorf auf der Ostseite des Hajjar Gebirges. Es ist eines der fruchtbarsten Dörfer entlang der Bergkette und neben Aprikosen und Granatäpfeln wird auch Weizen in den Feldern angebaut. Bei einem Spaziergang durch das Dorf erhält man immer wieder einzigartige Blicke auf die Gebirgslandschaft. In einem kleinen Gästehaus im Ort verbringen wir die Nacht.

Tag 3: In den kühlen Morgenstunden unternehmen wir kleine Wanderungen in den verschiedenen Abschnitten des Wadi Bani Awf. Zwischen hochragenden Talwänden fliesst ganzjährig klares Wasser. Teils führt uns die Strecke durchs Flussbett, teils über grössere Felsblöcke. Wer möchte, kann in den kleinen Pools eine Badepause einlegen. Anschliessend fahren wir durch den Oberlauf des Wadi Bani Awf an den Fuss des Jebel Shams, dem höchsten Berg Omans. Ab nun führt die Piste in Serpentinen den Berg hinauf, wo wir den Ort Hat und den Pass bei Sharaf al-Alamayn erreichen. In zahllosen Kehren geht es nun talwärts bis nach Misfat al-Ibriyin, einem kleinen Bergdorf. Für den Sonnenuntergang und die Nacht fahren wir auf den Jabal Shams, wo wir im Zelt übernachten.

Tag 4: Den Sonnenaufgang fotografieren wir auf dem Jabal Shams. Die Oasen, die wir weit unten in der Tiefe erblicken, sind unser heutiges Ziel. Am Morgen bummeln wir durch die von Gärten und massigen Lehmhäusern gesäumten Gassen von al-Hamra. Al-Hamra, ›die Rote‹, zählt zu den am besten erhaltenen traditionellen Oasensiedlungen Omans. Viele der zwei- bis dreistöckigen, aus dunkelroten Ziegeln gemauerten Lehmhäuser wurden bereits im 18. Jahrhundert errichtet. Das kleine Bergdorf Misfat al-Ibriyin gleich oberhalb von Al-Hamra ist mit seinen ockerfarbenen, den felsigen Talhang emporsteigenden Häusern über einem Meer aus Dattelpalmen eines der am häufigsten fotografierten Motive Omans. Die Hausmauern bestehen aus Naturstein statt aus Lehm. Über dem Ort erheben sich die Reste eines Wachturms, der den ehemals wehrhaften Charakter des Dorfes unterstreicht. Plätschernde Falaj-Kanäle wässern die Terrassengärten am Fuss Misfahs. Zum Abschluss des Tages fahren wir nach Nizwa, wo wir die Nacht im Hotel verbringen werden.

Tag 5: Heute ist Freitag, und da ist in Nizwa immer besonders viel los. Das liegt an dem grossen wöchentlichen Tiermarkt, zu dem die Omanis von weit her in die Stadt strömen. Grund genug, sich unter die Leute zu mischen und die Stadt an ihrem geschäftigsten Tag zu erleben.
Bevor wir im Anschluss Richtung Salalah aufbrechen werden die Vorräte aufgefüllt. Im Anschluss fahren wir bis Qarn al Alam. Die Umgebung ist für seine Kalksandsteinwüste und großen Felsformationen bekannt. Dies wird auch unsere erste Nacht in der Wüste im Zelt sein.

Tag 6: Wir beginnen den Morgen mit Fotoaufnahmen inmitten der grossen Felsformationen und fahren anschließend etwas weiter östlich in Richtung Huqf. Auch hier gibt es eindrucksvolle Kalksteinformationen, die aus der sonst platten Landschaft herausragen. Auch heute übernachten wir in der Kalksteinwüste im Zelt.

Tag 7 bis 13: Nun beginnt unsere Durchquerung der Rub al-Khali, deren unermessliche Sanddünung von Saudi-Arabien weit in den Westen Omans hinein wogt. Wir verlassen endgültig alle geteerten Wege und dringen tief in die Rub al-Khali ein. Um eine Passage zwischen den bis zu 300 Meter hohen Dünen zu finden, braucht es viel Erfahrung. Die Dünen haben zumeist die typische Sternform und bieten Schutz für Nachtlager inmitten der Stille der Sande.
Unsere Tage in der Rub al-Khali beginnen jeweils in der blauen Stunde mit Aufnahmen der Dünen und anschliessendem Sonnenaufgang. Nach einem ausgiebigen Omani Frühstück bauen wir unsere Zelte ab und reisen weiter innerhalb der Wüste in ein jeweils neues Gebiet, mit unterschiedlichen Sanddünen. Wir gelangen durch eine unglaubliche Dünenlandschaft, mit kleinen und grösseren Dünen, unterschiedlichen Sandfarben, Kalksteinablagerungen und riesigen Sterndünen. Die Ausdehnung dieser Wüste ist einfach nur gigantische und atemberaubend. Unterwegs halten wir diese Eindrücke mit unseren Kameras fest. Bereits am Nachmittag erreichen wir unser Nachtlager, damit wir genügend Zeit für den Aufbau der Zelte und vor allem für das Fotografieren haben. Nach Sonnenuntergang und blauer Stunde kehren wir zu unserem Nachtlager zurück, wo bereits frisch gebrühter Tee und ein wunderbares Omanisches Nachtessen auf uns wartet.

Tag 14: Wir fotografieren nochmals am frühen Morgen in den Sandünen der Rub al-Khali und verlassen anschliessend die Wüste. Über das Wadi Dhawkhah erreichen wir die Hauptstadt Dhofars: Salalah. Die Region Dhofar war im Altertum der Ursprungsort zahlreicher Legenden. Denn hier gediehen die Weihrauchbäume, deren wohlriechendes Harz Jahrhunderte lang mit Gold aufgewogen wurde und dem die antiken südarabischen Reich Ihren Reichtum und ihre Bedeutung verdankten, indem sie die Handelskarawanen, die durch ihr Gebiet zogen, mit hohen Zöllen belegten. Dem ist heute zum Glück nicht mehr so – Sie bittet hier niemand mehr zur Kasse. In Salalah erwartet uns schon unser Strandhotel – mit einer Dusche und Zeit zum Entspannen für erprobte Wüstenfahrer. Bei einem letzten gemeinsamen Abendessen lassen wir die vergangenen Tage Revue passieren.

Tag 15: Das türkisfarbene Wasser des Indischen Ozeans lädt am frühen Morgen nochmals zum Sprung ins Wasser ein und nach einer wohl verdienten Dusche und einem leckeren Frühstück werden wir zum Flughafen Salalah gebracht, von wo wir unsere Heimreise über Muscat zurück nach Zürich antreten. Ankunft in Zürich ist am 20. November 2023 abends.

Maximal 7 Teilnehmende / Status Durchführung:
1 freier Platz   /   wird durchgeführt

PreisInklusiveExklusiveAnforderungNotwendige AusrüstungGut zu wissen
  • CHF 6770.- pro Person im Doppelzimmer im Hotel / Einzelzelt. Bitte beachte, sollte das Doppelzimmer nicht gefüllt werden können, wird ein Einzelzimmer verrechnet
  • CHF 6995.- pro Person im Einzelzimmer im Hotel / Einzelzelt
  • Bei der Buchung ist eine Anzahlung von CHF 2250.- zu leisten. Die Restzahlung erfolgt bis spätestens 60 Tage vor Beginn der Fotoreise
  • Bitte beachte die AGB von Thomas Heitmar Fotografie
  • Individuelle Betreuung und Reiseleitung durch den Profifotografen Thomas Heitmar
  • Ab 6 Teilnehmenden Unterstützung durch den Fotografen Thierry Andreoli
  • Linienflug mit Oman Air von Zürich nach Muscat sowie Inlandsflug von Salalah nach Muscat und Linienflug von Muscat nach Zürich
  • Transport im Wüstentauglichen und klimatisierten Geländewagen ab Flughafen Muscat bis Flughafen Salalah. Die Geländewagen werden mit maximal 3 Personen + Fahrer besetzt
  • Lokale Fahrer und Reiseleiter, mit langjähriger Erfahrung auch als Organisator für Medienproduktionen (u.a. Geo Saison, Brigitte, SWR-Fernsehen, arte, etc.)
  • 4 Übernachtungen in guten und komfortablen Hotels oder Gästehaus (Doppelzimmer oder Einzelzimmer, je nach Buchung)
  • 10 Übernachtungen im Einzelzelt
  • Camping-Ausrüstung (Einzelzelt mit einer ca. 7 cm dicken Schaumstoffmatte sowie Expeditionsküche)
  • Vollpension ab Muscat bis Salalah, mit Frühstück, Mittag- und Abendessen, inklusive Trinkwasser, Kaffee und Tee
  • Reiseunterlagen mit Packlisten für Kleidung und Equipment
  • Persönliche Ausgaben, nicht aufgeführte Eintritte, Trinkgelder
  • Snacks für Zwischendurch und Süssgetränke
  • Visum für Oman. Das Visum kostet derzeit 20.000 OMR (etwa 50 CHF)
  • Reiseversicherungen sind im Reisepreis nicht eingeschlossen. Wir empfehlen den Abschluss einer Reiseversicherung, einer Annullations- und Rückreisekostenversicherung
  • Diese Fotoreise ist für fortgeschrittene Fotografinnen und Fotografen geeignet
  • Du besitzt Grundkenntnisse in der Fotografie (Blende, ISO, Belichtungszeit) und kennst deine Kamera
  • Digitale Spiegelreflexkamera oder eine Systemkamera mit Wechselobjektiven (Unabhängig der Kameramarke)
  • Durchschnittliche Kondition und gut zu Fuss
  • Guter Gesundheitszustand. Wir sind in einer sehr abgelegenen Region unterwegs. Medizinische Nothilfe ist nicht sofort vor Ort
  • Diese Fotoreise hat einen Expeditionscharakter und erfordert ein gewisses Mass an Toleranz und Hilfsbereitschaft in der Reisegruppe
  • Für die Einreise in den Oman benötigst Du einen mindestens 6 Monate gültigen Reisepass und ein Visum
  • Du erhältst eine ausführliche Packliste für Kleidung und Equipment
  • Kamera mit Objektivbrennweiten von 20-200mm
  • Filterset bestehend aus Grauverlaufsfilter und Polfilter
  • Kameratasche oder Fotorucksack
  • Solides Reisestativ
  • Leichte Outdoor Bekleidung. Wir empfehlen leichte Trekking Hemden mit langen ärmeln und Hosen mit langen Beinen, um sich vor der Sonne zu schützen. Zudem empfehlen wir das Tragen einer Kopfbedeckung in der Wüste
  • Leichter Schlafsack (mit einer Komforttemperatur bis zwischen 0 und 5°Celcius) sowie eine aufblasbare Bodenmatte

Allgemeines

  • Diese Fotoreise hat einen Expeditions-Charakter. Wir fahren durch die Rub al-Khali mit unseren wüstentauglichen Geländefahrzeugen hauptsächlich abseits der Sandpisten, welches uns immer wieder neue Fotospots ermöglicht. Wir haben für unsere Reise sehr erfahrene Fahrer und Kenner der Wüste engagiert. Dennoch können die Fahrzeuge auch einmal im Sand stecken bleiben. Hier erwarten wir eine gewisse Flexibilität und Verständnis von allen Teilnehmenden.
  • Die Reise wird im Minimum mit zwei Fahrzeugen durchgeführt, dies bis zu einer Teilnehmerzahl von 5 Teilnehmenden. Ab 6 Teilnehmenden sind wir mit drei Fahrzeugen unterwegs, plus ein zusätzlicher Fotoguide.
  • Auf unserer Fotoreise werden wir keine alkoholischen Getränke mitführen. Das Mitführen von Alkohol ist im Oman verboten. Zudem wird Alkohol wie harte und „weiche“ Drogen gleich behandelt.
  • Diese Reise ist leider generell nicht für Menschen mit eingeschränkter Mobilität geeignet. Rufe uns aber bitte jederzeit an oder schreibe uns eine Email, wenn wir dich entsprechend beraten dürfen.

Medizinisches

  • Wir bewegen uns in der grössten Sandwüste der Welt. Dabei sind wir teilweise mehrere hundert Kilometer medizinischen Anlagen entfernt. Würdest du uns bitte gesundheitlich Probleme oder Einschränkungen vor der Buchung und Abreise mitteilen.

Schlafen im Zelt

  • Jede/r Teilnehmer/in erhält ein eigenes Zelt. So ist auch genügend Platz für Gepäck und Fotoausrüstung vorhanden.
  • Die Zelte sind vor Ort vorhanden und werden jeweils am Abend durch die Teilnehmenden aufgestellt und am Morgen wieder abgebaut. Keine Angst, die Zelte sind sehr einfach aufzubauen.
  • Bitte bringe deinen eigenen Schlafsack mit. Zudem empfehlen wir zusätzlich noch eine aufblasbare Bodenmatte mitzubringen. Wir haben vor Ort Bodenmatten für die Zelte, doch die sind etwas dünn für den „harten“ Sandboden.

Sanitäre Anlagen

  • Die Sanitären Anlagen in den Hotels entsprechen dem europäischen Standard. Unterwegs sind die öffentlichen Sanitäranlagen weit entfernt von unserem gewohnten Standard, da erwarten wir eine entsprechende Flexibilität.
  • In der Wüste haben wir Wasser um uns zu waschen mit dabei.
  • Als Toilette verwenden wir in der Wüste ein mobiles Plumpsklo.

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