NEU! Kenias Norden – Eine Fotoreise abseits der bekannten Wege – 24. Oktober bis 5. November 2026

von Thomas Heitmar

Begib dich auf eine aussergewöhnliche Fotoreise durch Kenias landschaftliche und kulturelle Vielfalt. Diese 13-tägige Tour führt dich von den malerischen Seen des Rift Valley über abgelegene Wüstenregionen bis ins wildreiche Samburu-National-Reservat – mit unzähligen Gelegenheiten für unvergessliche Fotoaufnahmen.

Nach unserer erfolgreichen Pilotreise in den Süden Kenias im Jahr 2019 haben wir nun gemeinsam mit unserem befreundeten lokalen Guide eine spannende Entdeckungsreise in den weniger bereisten Norden des Landes entwickelt. Unser Guide stammt aus dem Stamm der Massai, arbeitet seit vielen Jahren als Tourguide und kennt die Region wie seine eigene Westentasche.

Die Reise beginnt in Nairobi, wo wir nach einem entspannten Abend aufbrechen zum idyllischen Lake Naivasha. Unterwegs bieten sich grandiose Ausblicke auf das Rift Valley und den schlafenden Vulkan Mount Longonot. Im Hell’s Gate Nationalpark erwarten dich dramatische Landschaften mit vulkanischen Dampfquellen und bizarren Felsformationen – ein Paradies für Landschaftsfotografen. Am Naivashasee setzen die ikonischen toten Akazienbäume beim Sonnenuntergang besondere Akzente.

Weiter geht es zum Bogoria-See, berühmt für seine heissen Quellen und die farbenprächtigen Flamingoschwärme. Die Fahrt dorthin führt durch abwechslungsreiche Landschaften und bietet immer wieder Gelegenheiten für Fotostopps. Anschliessend entdecken wir in Maralal das Leben in einer Marktstadt Nordkenias, mit Besuchen bei den Pokot- und Samburu-Gemeinschaften und, je nach Wochentag, einem traditionellen Markt.

Ein Höhepunkt ist die Fahrt nach Loyangalani am Turkana-See. Hier, inmitten karger Wüstenlandschaften, begegnen wir Angehörigen des Turkana-Volkes in traditioneller Kleidung und besuchen ein El Molo-Dorf. Die Umgebung bietet spektakuläre Möglichkeiten für Porträt-, Kultur- und Landschaftsfotografie.

Die Durchquerung der Chalbi-Wüste bringt dich ins Gebiet der Gabra. Weite Ebenen, Kamelkarawanen und traditionelle Rundhütten prägen die Motive dieser Etappe. In Marsabit entdecken wir eine grüne Oase mit Kraterseen am Fusse des Inselbergs Marsabit Mountain, bevor es ins abgelegene Ngurunit-Tal geht, umrahmt von den imposanten Ndoto-Bergen.

Zum Abschluss erwartet uns das Samburu-National-Reservat. Hier erleben wir auf mehreren Pirschfahrten die faszinierende Tierwelt Kenias: grosse Elefantenherden, seltene Netzgiraffen, Oryxantilopen, Grevyzebras und mit etwas Glück auch Leoparden und Geparden.

Diese Reise ist ideal für ambitionierte Fotografen und Entdecker, die Kenia abseits der üblichen Routen erleben möchten. Jede Station ist so gewählt, dass diese beste Lichtverhältnisse, authentische Begegnungen und abwechslungsreiche Motive bietet – für Fotos, die weit mehr sind als nur Erinnerungen.

Highlights dieser Fotoreise

Vielfältige Landschaften: Rift Valley, Kraterseen, Chalbi-Wüste, Ndoto-Berge
Intensive Begegnungen mit verschiedenen Volksgruppen: Samburu, Turkana, El Molo, Rendille, Gabra
Einzigartige Tierbeobachtungen im Samburu-National-Reservat
Perfekte Bedingungen für Landschafts-, Porträt- und Tierfotografie
Lokaler Guide mit Erfahrung in Fototouren und Landeskenntnissen
Reiseprogramm

Tag 1 – 24.10.2026: Ankunft in Nairobi

Flug von Europa und Ankunft am Abend am Jomo Kenyatta International Airport (JKIA) in Nairobi. Nach deiner Ankunft wirst du zum nahe gelegenen Hotel gebracht. Dort erwartet dich ein kleines Abendessen und eine erste Nacht in Kenia.

Tag 2 – 25.10.2026: Von Nairobi zum Lake Naivasha

Heute startet unsere Fotoreise! Wir fahren von Nairobi zum Kratersee Lake Naivasha. Unterwegs geniessen wir atemberaubende Ausblicke auf das Rift Valley und den Mount Longonot, dem schlafenden Vulkan. Weiter unternehmen wir Fotostopps an den dramatischen Landschaften des Hell’s Gate Nationalparks, mit seinen vulkanischen Dampfquellen, Höhlen und bizarren Felsformationen. Am Abend Sonnenuntergangsfotografie am Naivashasee mit den ikonischen toten Akazienbäumen. Wir übernachten im nahe gelegenen Camp.

Tag 3 – 26.10.2026: Vom Kratersee zum Bogoriasee
Frühaufsteher werden mit stimmungsvollen Sonnenaufgangsfotos der toten Bäume am See belohnt. Anschliessend reisen wir weiter über die Nakuru–Kabarak–Sisalplantagen-Route und durch erosionsreiche Landschaften zum Bogoriasee. Den Nachmittag verbringen wir mit fotografieren der Flamingos und weiteren Vogelarten. Wir übernachten in einem schönen Hotel am Bogoriasee.

Tag 4 – 27.10.2026: Bogoriasee nach Maralal
Die heutige Route führt uns nach Maralal, eine kleine Marktstadt in den Hügeln Nordkenias. Unterwegs gibt es die Möglichkeit zur Landschaftsfotografie sowie einen Besuch bei den Pokot- und Samburu-Gemeinschaften. Bei passendem Wochentag machen wir heute einen Marktbesuch – hier gibt es allerlei zu sehen und fotografieren. Weiter machen wir einen Abstecher nach Kisima, einer heiligen Stätte der Samburu. Wir übernachten in Maralal im Hotel.

Tag 5 – 28.10.2026: Von Maralal zum Turkana-See (Loyangalani)
Heute fahren wir durch Samburu- und Turkana-Gebiet bis nach Loyangalani, einer kleinen Stadt an der Südostküste des Turkana-Sees, mit ca. 5000 Einwohner. Loiyangalani bedeutet in der einheimischen Sprache der Samburu „ein Ort mit vielen Bäumen“ und ist die Heimat der Rendille und El Molo, beherbergt aber heute auch andere kenianische Gemeinschaften wie die Turkana, Luo, Meru und Somali. Am Abend fotografieren wir in der Wüstenlandschaft und auf dem Vulkanplateau und werden Begegnungen mit dem Turkana-Volk in traditioneller Kleidung haben. Wir übernachten im Camp.

Tag 6 – 29.10.2026: Loyangalani
Am frühen Morgen haben wir die Möglichkeit, Turkana- und Samburu-Bewohnern in traditioneller Kleidung zu fotografieren. Weiter besuchen wir ein El Molo-Dorf auf einer Insel und fotografieren am Abend auf der Hochebene von Loyangalani. Wir übernachten nochmals im gleichen Camp wie am Vortag.

Tag 7 – 30.10.2026: Durchquerung der Chalbi-Wüste
Heute durchqueren wir die Chalbi-Wüste im Gebiet der Gabra. Wir fotografieren Wüstenlandschaften, Gabra-Dörfer, traditionelle Hütten sowie Kamel-, Ziegen- und Schafherden. Wir übernachten in einer Lodge in der Nähe von Kalacha.

Tag 8 – 31.10.2026: Gabra-Dorf und Chalbi-Wüste
Heute besuchen wir eines der Gabra-Dörfer, wo wir Porträtaufnahmen der Gabra erstellen. Weiter führt uns unsere Reise weiter durch die Chalbi-Wüste, wo wir Kamelkarawanen und am Abend weitere Fotos der Wüsten erstellen. Wir übernachten nochmals in einer Lodge in der Nähe von Kalacha.

Tag 9 – 01.11.2026: Marsabit, das Seenparadies
Die heutige Fahrt führt uns von der Chalbi-Wüste nach Marsabit, am Fusse des Inselberges Marsabit Mountain. Wir erkunden den Marsabit-Nationalparks mit seinen idyllischen gelegenen Kraterseen und übernachten im Hotel in Marsabit.

Tag 10 – 02.11.2026: Von Marsabit nach Ngurunit
Am frühen Morgen fahren wir durch das Rendile-Gebiet in das abgelegene Ngurunit Tal, welches durch die schönen Ndoto Berge eingerahmt wird. Wir besuchen ein Rendile-Dorf und anschliessen gibt es einen Marktbesuch östlich der Ndoto-Berge. Am Abend fotografieren wir die atemberaubenden Ndoto-Berge. Wir übernachten im Camp.

Tag 11 – 03.11.2026: Von Ngurunit in das Samburu-National-Reservat
Zum Sonnenaufgang fotografieren wir im Ngurunit Tal und fahren anschliessend durch das Rendile-Gebiet in das Samburu-National-Reservat, wo wir eine erste Pirschfahrt machen. Das Reservat im Zentrum Kenias beherbergt eine grosse Artenvielfalt. Charakteristisch sind Arten sehr trockener Lebensräume, wie Oryxantilopen, Gerenuks, Grantgazellen, Dikdiks und Grevyzebras. Ebenfalls typisch für die Region sind die Netzgiraffen, die sich durch ihre besonders kontrastreiche Färbung von anderen Giraffen-Unterarten unterscheiden. Weitere Huftierarten des Reservates sind Elenantilopen und Wasserböcke. Unter den Raubtieren sind besonders Löwen, Leoparden, Geparden und Streifenhyänen hervorzuheben. Gerade die Leoparden sind hier weniger scheu als andernorts, da sie lange Zeit mit Ködern angelockt wurden. An Vögeln kommen hier unter anderem Geierperlhühner und Sträusse vor. Darüber hinaus zeichnet sich der Park durch grosse Elefantenherden und zahlreiche andere Wildarten wie Wasserböcke und Nilkrokodile aus. Wir übernachten im Camp.

Tag 12 – 04.11.2026: Samburu-National-Reservat
Heute sind zwei Pirschfahrten durch das Reservat geplant. Die erste Fahrt startet vor Sonnenaufgang und die zweite am späten Nachmittag und dauert bis nach Sonnenuntergang Büffelbeobachtung. Wir übernachten nochmals im Camp.

Tag 13 – 05.11.2026: Pirschfahrt und Rückfahrt nach Nairobi
Am frühen Morgen ist nochmals eine Pirschfahrt durch das Samburu-National-Reservat. Anschliessend fahren wir wieder zurück nach Nairobi mit kleineren Stopps zwischendurch. Am späten Abend ist dann der Rückflug nach Europa. Ankunft in Europa am nächsten Tag.

4 bis 5 Teilnehmende

freie Plätze

Status der Durchführung

Die Durchführung ist offen. Die Reise wird ab 4 Teilnehmenden definitiv durchgeführt

PreisInklusiveExklusiveAnforderungAusrüstungGut zu wissen
  • CHF 8960.- pro Person im Einzelzimmer oder im Doppelzimmer
  • Bei der Buchung wird eine Anzahlung von CHF 3000.- verrechnet. Die Restzahlung erfolgt bis 60 Tage vor Anreise.
  • Es gelten die AGB von Thomas Heitmar Fotografie
  • Insgesamt 12 Übernachtungen in Hotels oder Camps (ausgerüstet mit Betten)
  • Vollpension, ohne Softdrinks oder alkoholische Getränke
  • Alle Transporte im geländegängigen Fahrzeug ab/bis Flughafen Nairobi
  • Intensive Betreuung sowie fotografische Unterstützung durch den Profifotografen Thomas Heitmar sowie einem befreundeten, lokalen Massai
  • Ausführliche Reiseunterlagen und Packliste
  • Internationaler Flug nach Nairobi (Jomo Kenyatta International Airport JKIA)
  • Persönliche Ausgaben für Softdrinks oder alkoholische Getränke
  • Trinkgelder für Personen, die wir fotografieren sowie für den lokalen Guide
  • Wir empfehlen dir das Fotoequipment unbedingt gegen Diebstahl, Verlust etc. zu versichern
  • Weiter empfehlen wir dir den Abschluss einer Annullations- und Rückreisekostenversicherung sowie eine zusätzliche Reisegepäckversicherung
  • Diese Fotoreise richtet sich an fortgeschrittene Fotografinnen und Fotografen
  • Du verfügst über gute Grundkenntnisse in der Fotografie und bist in der Lage, die empfohlenen Kameraeinstellungen eigenständig vorzunehmen
  • Du besitzt eine durchschnittliche Kondition sowie ein guter Gesundheitszustand. Wir sind in teils sehr abgelegenen Regionen unterwegs. Medizinische Nothilfe ist nicht sofort vor Ort
  • Freude an Menschen, Kulturen, Natur und Wildlife
  • Digitale Kamera sowie eine Zweitkamera (sehr empfohlen)
  • Alle Brennweiten von 14-600mm kommen zum Einsatz
  • Geeignete Objektive: 14-24mm, 24-70mm, 70-200mm, 100-400mm
  • Falls vorhanden lichtstarke Brennweiten 400, 500 oder 600mm
  • Dreibeinstativ
  • Einbeinstativ
  • Genügend Kamera-Akkus
  • Genügend leere Speicherkarten
  • Kleines Notebook und externes Laufwerk zur Bildsicherung (empfohlen)
  • Leichte Trekking-Schuhe und leichte Outdoor-Bekleidung
  • Windstopper
  • Wärmere Kleidung für am Morgen
  • Mücken- und Sonnenschutz
  • Malaria-Prophylaxe
  • Stirnlampe
  • Fotorucksack
  • Ladegeräte (Kamera-Akku, Notebook, Handy etc.)
  • Diese Reise ist eine besondere Premiere: Gemeinsam mit unserem erfahrenen lokalen Guide – einem Massai, der die Region wie seine Westentasche kennt – hat Thomas Heitmar eine exklusive Fotoreise zu den faszinierendsten Motiven im Norden Kenias entwickelt. Dank der Ortskenntnis unseres Guides erreichen wir stets zur besten Zeit die schönsten Plätze. Thomas Heitmar war bereits an einigen dieser Orte unterwegs, andere wird er gemeinsam mit der Gruppe neu entdecken – und dich dabei jederzeit mit seinem fotografischen Know-how unterstützen.
  • Da wir eine sehr kleine Gruppe sind, werden wir mit einem Fahrzeug unterwegs sein. Das Fahrzeug ist absolut Offroad und wüstentauglich, ist geräumig und hat genügend Plätze, so dass jeder für die geplanten Pirschfahrten einen Fensterplatz hat.
  • Wir sind in teils sehr abgelegenen Regionen unterwegs. Medizinische Nothilfe ist nicht sofort vor Ort. Eine gute Kondition und gute Gesundheit wird für diese Reise sehr empfohlen.
  • Wir werden regelmässig mit Menschen der verschiedenen Volksgruppen fotografieren. Wir erwarten, dass diese Menschen auch menschlich behandelt werden und nicht nur als reines Fotomotiv gesehen werden.
  • Die Auflagen der Reservate werden auf dieser Fotoreise mit grösster Sorgfalt eingehalten.

Reiseleitung

Thomas Heitmar


Kostenpflichtig anmelden


 

error: Inhalt ist geschützt !!