
Im Juni 2026 war ich mit einer Gruppe Fotografen/Fotografinnen im Süden Ungarns. Wir fanden besten Bedingungen vor und konnten sehr viele Vogel- und Säugetierarten fotografieren.
Der Reisebeschrieb und die Bilder von meiner Rekognoszierungs-Reise im Jahr 2024 fanden grosses Interesse. Nur wenige Tage nach der Ausschreibung war die Reise ausgebucht! «Champions League der Vogelfotografie» war der Untertitel. War dies nicht etwas übertrieben? Die Erwartungen der Teilnehmenden waren entsprechend hoch.
Wir empfingen am Samstagmittag alle Teilnehmenden auf einer sehr naturbelassenen Farm in Südungarn. Die Fotografen/Fotografinnen wurden mit einem bequemen Kleinbus in Budapest am Flughafen oder im Hotel abgeholt, was sehr geschätzt wurde. Schon beim Zimmerbezug ging es los: vor dem Gästehaus stand ein adulter Nachtreiher, den man direkt vom Zimmer aus fotografieren konnte. Keine 5 Minuten da, schon waren die ersten guten Bilder im Kasten.
Nach einem Lunch und einem kurzen Briefing wurden die Fotografen/Fotografinnen in Zweiergruppen aufgeteilt und konnten dann bis zum Nachtessen fotografieren. In dieser Gruppeneinteilung ging es dann die ganze Woche weiter. Wir fotografierten täglich am Morgen von 5 bis 10 Uhr und am Nachmittag von 15 bis 20 Uhr. Wer wollte, konnte nach dem Nachtessen noch den Biber fotografieren. Die Zeiten wurden je nach Wetter, Lichtverhältnissen, Fotoverstecken, Anfahrtswegen und Verfassung der Teilnehmenden individuell angepasst. Einige kamen schon am zweiten Tag mit mehreren Tausend Bildern retour.
Die Hides (Verstecke) wurden Anfang der Woche so zugeteilt, dass jede/jeder auf möglichst viele, verschiedene Vogel- oder Tierarten kam. Blauracken, Bienenfresser, Steinkauz, Wiedehopf, Schreitvögel, Turmfalken, verschiedene Greifvögel sowie Ziesel und Biber waren auf den Wunschzetteln der Fotografen/Fotografinnen. Diese Zielarten konnten wir bei besten Verhältnissen in sehr professionell eingerichteten Hides fotografieren. Alle waren hell begeistert. Aber nicht nur das Fotografieren aus den Verstecken war eindrücklich, sondern auch die intakte Natur rund um das Gästehaus. Man fühlte sich wie in einer anderen Welt. Die Artenvielfalt in dieser Umgebung ist immens.
Was wir beobachten oder hören konnten, übertraf all unsere Erwartungen. Sei es in den Wäldern der Umgebung, den vielen Feuchtgebieten oder in der steppenartigen Landschaft. Man konnte überall etwas Spannendes entdecken. Als wäre das nicht schon genug, wurden wir von den sehr hilfsbereiten Guides mit guten Tipps sowie Wissen über Flora und Fauna versorgt. Und von der Küchencrew wurden wir täglich mit lokalem und feinem Essen verwöhnt.
Kurz und knapp: «Eine unvergessliche Woche»! Das Feedback der Teilnehmenden war sehr gut. Der Slogan «Champions League der Vogelfotografie» war nicht zu hoch gegriffen.
Adrian Schmid, Reiseleiter und Naturfotograf
Unten findest du eine kleine Galerie mit Bildern von Adrian aus dieser Fotoreise.
Unser Teilnehmer Ralf hat uns ebenfalls noch einen Link mit seinen Bildern aus der Reise geschickt. Er schreibt dazu: „Selten durfte ich mich nach einer Fotoreise an einer so reichhaltigen Bildausbeute erfreuen.“ Zu den Bildern von Ralf geht es hier.














